Ernährung und Gesundheit beim Hund

Gesund durch den Winter

Hunde haben Schnee zum fressen gern, Foto: © PETA
Hunde haben Schnee zum fressen gern, Foto: © PETA

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Die meisten Hunde lieben es, druch den Schnee zu toben - doch die kalte Jahreszeit birgt auch gesundheitliche Gefahren für den Hund. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat einige Tipps zusammengestellt, damit die Vierbeiner sicher durch den Winter kommen.

Schneegastritis: Hunde haben Schnee geradezu zum Fressen gern. Ihre menschlichen Begleiter sollten allerdings darauf achten, dass keine zu großen Mengen aufgenommen werden, da diese zu Magen-Darm-Problemen führen können. Schneegastritis kann sich durch Erbrechen äußern oder auch zu Durchfall führen. Symptome können ein lautes Gurgeln im Bauch, Bauchschmerzen und ein verminderter Appetit sein. Verzichten Sie bei empfindlichen Hunden lieber auf das Schneeballwerfen und geben Sie Ihrem Hund vor dem Winterspaziergang ausreichend zu trinken.

Pfotenpflege: Besonders "Stadthunde" leiden häufig unter dem ausgelegten Streusalz, das Risse in den Fußballen verursachen kann und zudem oft nach dem Spaziergang abgeschleckt wird. Dies wiederum kann zu Magenproblemen führen. Auch können Keime in die kleinen Wunden und Risse durch intensives Abschlecken einmassiert werden. Die Folge sind Leckexzeme. Daher sollte man die Pfoten des Hundes vor dem Spaziergang mit beispielsweise Vaseline einreiben und die Rückstände zu Hause gründlich mit warmem Wasser abspülen. Nach Bedarf kann man anschließend eine pflegende Pfotenschutzcreme auftragen.

Fellpflege: Während des Schneespaziergangs kommt es außerdem häufig vor, dass sich bei Hunden mit langem Fell kleine Schneebällchen an Beinen und Bauch hängenbleiben, die schnell zu harten Eisklumpen werden. Deswegen ist es ratsam, das Fell an den betroffenen Stellen etwas zu stutzen oder den Schnee während des Spaziergangs sanft zu entfernen.

Kälteschutz: Hunde mit sehr kurzem Fell können hingegen stark frieren. Ein zweckmäßiger Hundemantel schafft in diesem Fall Abhilfe. Auch sollte man den Hund nach einem Spaziergang bei nasskaltem Wetter gründlich abfrottieren und ihn an einem zugfreien, warmen Ort komplett trocknen lassen.

Auf dem Eis: Hundehalter sollten auch darauf achten, dass sich ihre Schützlinge nicht auf zugefrorenen Gewässern bewegen. Das sollte tunlichst vermieden werden, denn es besteht auch für den Hund Einbruchgefahr.

"Hunde lieben es, durch den Schnee zu toben", so Carola Schmitt, Kampagnenleiterin bei PETA. "Wenn diese einfachen Tipps bedacht werden, können Mensch und Tier den Winter in vollen Zügen genießen."

Quelle: PETA Deutschland e.V

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